Wohin steuert unsere Gesellschaft? Gezielte Massenverdummung (Teil 2)

Ein Meinungsbeitrag von Sven Brajer (Teil 1 finden Sie hier)

Blinder Gehorsam ist das Gegenteil von Bildung

Das akademische, „weltfremde“ (Norbert Bolz) Gebaren passt hervorragend zu einem Land, dessen medial-politisch verordneter Diskurs das Wort „Querdenker“ zum Totschlagargument gegen jegliche Systemopposition erkoren hat. Das dazu passende neue Instrument des Verfassungsschutzes namens „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ erinnert stark an Paragraph 220 des DDR-Strafgesetzbuchs, der wegen echter oder angedichteter „Staatsverleumdung“ jeden Kritiker des Regimes aus dem Verkehr ziehen konnte. Gerade die deutschen „Exzellenz“-Universitäten sind dabei in den letzten zehn Jahren zu einer Einheitsfront von Ja-Sagern zum politischen Zirkus in Berlin und Brüssel geworden, beim Maskentragen, „Impfen“ und Ukraine-Flaggen schwenken ist man stets ganz früh und mit Überzeugung dabei.

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Scholz‘ „Zeitenwende“ und die Prager „Grundsatzrede“: Frieden Schaffen mit deutschen Waffen?

„Für mich ist klar: Die Ukraine verteidigt auch unsere Freiheit, unsere Friedensordnung und wir unterstützen sie finanziell und militärisch – und zwar solange es nötig ist. Punkt.“ (Annalena Baerbock, deutsche Außenministerin, Interview mit der Bild 28.8.2022)

Ein Meinungsbeitrag von Sven Brajer

Gedanken zum 1. September. Vor 83 Jahren begann der 2. Weltkrieg. Am Ende sollten diesen u. a. über sechs Millionen Deutsche und 27 Millionen Sowjetbürger mit dem Leben bezahlen. Mein vor einigen Jahren verstorbener Vater (Jahrgang 1932) erzählte mir als Kind wie das damals war, als „die Russen“ am 8./9. Mai 1945 in der ostsächsischen Provinz einmarschierten: ambivalent. Einerseits war die Bevölkerung froh, dass der Krieg nun zu Ende war, andererseits beäugte diese skeptisch die über die Hauptstraße in Neugersdorf marschierenden Rotarmisten, die zum Teil „exotisch“ aussahen, da sie aus Zentralasien stammten. Als einer der „Iwans“ meinem schon damals musikbegeisterten Vater sein Hohner-Akkordeon wegnahm und der damals 13-Jährige darauf den Tränen nahe war, meinte der Soldat: „Ich nehme Dir nur Dein Instrument, deine Leute [die Deutschen] aber haben mir meine Familie genommen.“

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