Termine 2026

12. März Auftaktveranstaltung der Städtischen Museen Zittau zum Projekt „Endspiel“ im Schwarzen Dreieck“ mit Dr. Peter Knüvener, Dr. Sven Brajer und Heinz Eggert (Pfarrer, sächsischer Innenminister a.D.), Franziskanerkloster Zittau, Klosterstraße 3, 02763 Zittau, 18 Uhr.

K.W. Schmidt, Bildnis für das Zittauer Standesamt, 1962, im Hintergrund das Kraftwerk Hirschfelde. Hier wird das Thema Braunkohleenergiewirtschaft idealisiert.

18. März „Die revolutionären Ereignisse 1848 in Görlitz und der Oberlausitz“ Eine Veranstaltung zum Tag der Demokratiegeschichte in Kooperation mit den Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur. Eintritt frei. Keine Anmeldung nötig. Barockhaus Neißstraße 30, Wüsten-Saal, 02826 Görlitz

In der Oberlausitz kam es im Zusammenhang mit der aufgeheizten Stimmungslage im März 1848 zu revolutionären Forderungen. So traten in Görlitz Bürger für mehr politische Mitsprache ein, forderten Pressefreiheit, ein Ende der preußischen Zensur und ein gesamtdeutsches Parlament. Der Vortragsabend widmet sich dem Görlitzer Turnverein und dessen Selbstverständnis zwischen Demokratie und Monarchie und dem Gesamtgeschehen in Stadt und Region im Fokus eines breiteren, gesamtgesellschaftlichen Kontexts.

17 Uhr Grußwort Dr. Jasper von Richthofen (Direktor Görlitzer Sammlungen für Geschichte und Kultur)

17.10-17.50 Uhr Vortrag Dr. Cornelia Müller (OLGdW): Turner zwischen Demokratie und Monarchie

17.50-18.30 Uhr Vortrag Dr. Sven Brajer (OLGdW): Die revolutionären Ereignisse 1848 in Görlitz und der Oberlausitz

18.30-18.50 Uhr Diskussion

19 Uhr Ende

16./17. September „Völkische Wissenschaften und das völkisch-nationale Spektrum in der Oberlausitz“, Vortrag im Rahmen des Workshops „Prähistorische Archäologie, Landesgeschichte und Rassenkunde: Die Oberlausitz im Spannungsfeld völkischer Wissenschaften nach dem Ersten Weltkrieg“ (Arbeitstitel, VA in Bautzen, tba), Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. (HAIT)

Vergangene Veranstaltungen:

13. November 2025: „Zeitzeugen im Gespräch“, Immer weniger Zeitzeugen können heute vom Nationalsozialismus berichten. Im Rahmen der Ausstellung „Nationalsozialismus in Görlitz – 80 Jahre Kriegsende“ kommen sie und ihre Nachfahren zu Wort. Historiker Dr. Sven Brajer spricht mit ihnen über Alltag, Anpassung, Mitläufertum, Widerstand und individuelle Verantwortung, Kaisertrutz, Platz des 17. Juni 1, 02826 Görlitz

Christa Kohli-Dietrich (Jg. 1933) erlebte die NS-Zeit in Görlitz und erinnert sich an die Verfolgung jüdischer Mitbürger und das Engagement ihres Vaters in der evangelischen Gemeinde.

Prof. Dr. Rolf Karbaum (Jg. 1940) berichtet über seine Kindheit und seine Erinnerungen an das KZ Görlitz im Biesnitzer Grund. Als Oberbürgermeister der Stadt Görlitz setzte er sich später für eine Aussöhnung mit den polnischen Nachbarn ein.

Pfarrer Ulrich Wollstadt gewährt Einblicke in die Tagebücher seines Großvaters Georg Wollstadt (1891-1945), der zunächst Anhänger Hitlers war und später desillusioniert vom „grausigen Krieg“ schrieb.

Stadthalle Görlitz, 1930er Jahre, Bundesarchiv B 145 Bild-P011978, Görlitz, Stadthalle

1. November 2025: „Das völkisch-nationale Spektrum in der Oberlausitz und die NSDAP in der Weimarer Republik“, Vortrag im Rahmen der Herbsttagung der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften e.V. , Johannes-Wüsten-Saal im Barockhaus Görlitz, Neißstraße 30, 02826 Görlitz, ab 9 Uhr.

10. Oktober 2025: „Grenzenlose Weltwährung – Bitcoin und Co. als digitales Gold des 21. Jahrhunderts?“, Vortrag im Rahmen der Jahrestagung 2025 der Georg-Agricola-Gesellschaft in Berlin im Deutschen Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin, ab 9.30 Uhr.

Foto: Pixabay, by MichaelWuensch

1. Oktober 2025: „35 Jahre Wieder­vereinigung – Biographien und Pers­pektiven aus der Oberlausitz“, Einführung in das Thema und Diskussion mit Thomas Pilz und Frank Peuker; Webschule Großschönau, Waltersdorfer Str. 48, 02779 Großschönau, 18.30 Uhr.